Mittwoch, 18. Februar 2009
Gestern und heute
Mein Entschluss steht fest: Wenn meine Ma säuft kann und will ich ihr nicht helfen.
Heute habe ich sie angerufen und zum einen den Termin in der Gedächnissprechstunde angekündigt als auch meinen heutigen Besuch. Sie klang super klar! Mal sehen wie es ihr heute abend geht...
Dienstag, 17. Februar 2009
Termin vereinbart
Die Arzthelferin hat mir dann auch noch eine Story erzählt die ich gar nicht höhren wollte: Meine Ma hat beim letzten Besuch (Blutabnahme) wohl nicht mehr gewußt wo die Tür ist.
So, morgen werde ich versuchen meiner Ma den Termin bei zu bringen. Beim Arzt muss ich noch ein Schreiben mit den Diagnosen und der Medikamentenliste bestellen.
Am 06.03 werde ich morgens die Überweisung abholen und dann mit meiner Ma zur Klinik fahren. Mal sehen was daraus wird. Ich erhoffe mir eine Aussage zur Schwere und Hinweise zum weiteren Vorgehen...
Montag, 16. Februar 2009
Einkaufen, Hoffnungslos und die Gewißheit bald ein schweres Gespräch zu führen
Also bin ich Freitag noch schnell da vorbei, Sachen rüber bringen die wir noch aus der Krankenhauszeit zum Waschen da hatten und an Samstag erinnern.
Kaum nüchtern ist meine Ma auch wieder fit.
Samstag morgen konnte sie sich sogar daran erinnern (zumindest tat sie überzeugend so) dass wir verabredet waren.
Beim Einkaufen war schon im Rewe deutlich dass es für sie echt weit war.
Bis auf die kurze aber hefige Diskussion über das Kaufen oder nich Kaufen von Cognac (ich habe mich dank Sturheit durch gestzt) war es aber problemlos.
Hoffnungslos ist die Aussicht nur deshalb weil meine Ma meinte sie wolle mit dem Saufen nicht aufhören - und dann kann ich definitiv nichts machen.
Immerhin hat sie nochmals dem Besuch der Memo-Ambulanz und der Abklärung zu gestimmt. Nun muss ich nur endlich mal schauen wo die Kliniken sind, eine auswählen und einen Termin machen.
Am Samstag wurde aber auch klar, dass mir noch ein schweres Gespräch bevorsteht: Sie sprach wieder davon dass sie sich auf den Sommer freut wenn sie in der Eifel ist.
Und genau daraus wird nach meiner Einschätzung nichts mehr: Ich bezweifele dass wir einen Medikamentendienst organisiert bekommen. Und dort wäre sie dann auch mit dem Einkaufen komplett auf die Nachbarn angewiesen; bei der Vorstellung meiner Ma hinter dem Steuer grusselt es mich nämlich endgültig.
Notfalls melde ich das Auto ab!
Mal sehen wie es weiter geht. Zur Zeit fahre ich eine Politik des Selbstschutzes und des Verdrängens: Ich melde mich wie früher nur Samstags und Mittwochs. Auf keinen Fall Donnerstags!
Freitag, 13. Februar 2009
Anrufbeantworter
Früher hat sie nie drauf gesprochen, jetzt habe ich wenn sie anruft immer direkt vier bis fünf Anrufe drauf.
Mittwoch war typisch:
13:15 Uhr: Hallo Peter, hier ist Deine Mutter. Ich weiß nicht wie ich den Anrufbeantworter abhöre - und ich habe vier Nachrichten drauf. Ruf mich doch heute bitte mal an.
13:17 Uhr: Hallo Peter, Deine Mutter. Auf dem Anrufbeantworter sind Nachrichten und ich weiß nicht wie man die abhört. Und die Anleitung ist auch weg. Wäre schön wenn Du heute oder morgen mal vorbei kommst.
15:22 Uhr: Hier ist schon wieder Deine Mutter! Tut mir leid wenn ich störe, aber auf meinem Anrufbeantworter sind so viele Nachrichten und ich weiß nicht wie man die abhört. Komm doch bitte vorbei. Und zu trinken brauche ich auch!
15:24: Hallo Peter, Deine Mutter! Komm bitte vorbei oder ruf an wenn es nicht zu spät ist. Mein Anrufbeantworter....
Und das passiert vor allem dann wenn ich sie angerufen habe. Ein bischen lachen müssen Micha und ich schon über diese Wiederholungen im 2-Minuten- und 2-Stunden-Takt.
Aber ein bischen nerven tut es auch!
"Duo Infernale" oder "Immer wieder Donnerstag"?
Also habe ich meine Abendplanung (Autorenlesung) gecancelt und mich in die Bahn gesetzt. Es war eine bewußte Entscheidung gegen das Taxi: Zu teuer und ausserdem war die Vermutung das mal wieder das Duo infernale zugeschlagen hat - Demenz und Alkohol!
Und so war es auch: Als ich ankam machte meine Ma auf, konnte aber kaum aufrecht stehen - sie schwankte stark. Im Wohnzimmer ein Nest auf dem Boden (da hat sie wahrscheinlich gelegen und gepennt) und vier leere Bierflaschen.
Ich war stinksauer und habe auch mit ihr geschimpft - ob sie es nun versteht oder nicht und ob es was hilft oder nicht - aber ich konnte nicht anders. Selbst heute, während ich das schreibe, bin ich noch wütend auf meine Mutter!
Wo hat sie die Bierflaschen nur wieder her? Auch die Einlieferung ins Krankenhaus war an einem Donnerstag! Sie hat natürlich nichts getrunken (ihre Aussage, die sie wahrscheinlich auch wirklich glaubt!) - nur ihr Glas und Atem riechen nach Bier und das Leergut ist auch nicht vom Himmel gefallen!
Die Vermutung ist, dass eine Ex-Arbeitskollegin und Ebenso-Alkoholikerin sie Donnerstags "versorgt". Da hat sie nämlich frei. Und je zwei Flaschen standen an der Couch und zwei am Sessel. Also steht uns dieses Schauspiel jetzt jeden Donnerstag bevor?
Demenz ist schwierig, Alkoholiker sind schwierig, aber die Kombination stellt mich vor die absolute Ratlosigkeit!
Einem Alkoholiker ist nicht zu helfen, er muss ganz unten sein damit er selber beschließt etwas zu ändern. Doch dem dementen Alkoholiker ist kurze Zeit später nicht mehr klar, dass er/sie ganz unten war/ist. Toll!
Ich habe keine Ahnung was ich tun soll. Solange meine Ma nüchtern ist und ihre Tabletten nimmt ist sie körperlich fit und geistig soweit beieinander dass ich ihr zutraue noch eine Weile (nur wie lange noch) alleine zu leben. Doch sobald sie was trinkt geht es rapide abwärts...
Ihre Abhängigkeit scheint um einiges schlimmer zu sein und auch um einiges länger zu bestehen als ich wußte oder wissen wollte!
Die Erzählung von Elisabeth legt nahe, dass meine Ma schon während meiner Schulzeit an der Flasche hing, Vali erzählt mir, dass bei Opa im Keller immer eine Flasche Cognac für meine Ma stand und Kristina, dass sie und Valentina beobachtet haben wie meine Ma in der Eifel im Keller gebechert hat.
Es ist unglaublich wie blind ich war / sein wollte. Und das ist ein Punkt an dem ich mir über mich selber noch nicht klar bin...
Nun hoffe ich immer noch, dass wir es irgendwie schaffen meine Ma trocken zu bekommen oder sonst eine Lösung zu finden. Welche? Keine Ahnung. Ich weiß noch nicht mal wen ich Fragen soll.
Mein nächster Schritt wird sein mir heute die Adressen der Memo-Kliniken in Köln aus dem Buch ab zu schreiben und dort einen Termin für sie zu machen. Dann sehen wir mal weiter. Vielleicht kann mir dort jemand helfen.
Mittwoch, 11. Februar 2009
Normalität am Telefon
Da sie wach wirkte gehe ich davon aus das der Medikamentendienst funtkioniert auch wenn sie behauptet es wäre niemand da gewesen.
Angeblich geht sie im Haus rauf und runter, aber nicht einkaufen.
Also habe ich angekündigt Freitag vorbei zu schauen wegen der Einkaufsliste und dann Samstag mit ihr zusammen einkaufen zu gehen. Damit sie auch mal raus kommt.
Am Telefon kann man noch an Normalität glauben.
Aber was ist Realität?
Meine Ma ist wie die Bildzeitung: Man kann nichts glauben ausser man hat es über andere Quellen verifiziert.
Dienstag, 10. Februar 2009
Abendbesuch
Sie wußte dass kein Medikamentendienst da war - aber das er nicht rein konnte weil das neue Schloss drin ist - das war zu hoch.
Erschreckend war mal wieder:
Ich: Ich bin dann gleich weg, dann kannst Du schlafen.
Sie: Wo gehst Du denn noch hin?
Ich: Nach Hause.
Sie: Wieso? Ach ja, daran muss ich mich erst gewöhnen.
Ich wohne seit meines Studiums nicht mehr zu Hause!
Den Schlüssel für den Medi-Dienst habe ich dann letztendlich in einem Umschlag an die Tür gehangen.
Vernichtet habe ich eine fast volle Flasche Goldbrand (Cognac).
Montag, 9. Februar 2009
Telefonat ins Ungewisse
Echt klasse:
Beim ersten Versuch geht der AB dran, dann übernimmt meine Ma, aber ich höre nur "Ich weiß nicht wie das geht" und legt auf.
Dann klingelt es bis der AB ran geht und im dritten Versuch hebt ein Mann ab!
Das ist der Handwerker!
Welcher Handwerker????
Der Schlüsseldienst! Meine Ma war einkaufen (jetzt weiß ich woher das Bier ist - keine Chance dagegen an zu gehen) und hat sich ausgeschlossen.
Sie wußte nicht mehr wer den Schlüsseldienst gerufen hat - sie oder ich.
Es war Frau Schwister, genauer hat Frau Schwister bei der Genossenschaft angerufen die dann den Schlüsseldienst beauftragt hat!
D.h. ich darf da heute abend hin, einen Schlüssel an den Medikamentedienst geben, einen für mich mitnehmen und dann Nachschlüssel machen für
- Kristina
- Tina
- Schwister
- (habe ich alle???)
und jeweils versuchen diese zu zu stellen.
Ich könnte schreien!
Vielleicht hilft eine Checkliste? Ich werde gleich mal eine vorbereiten und heute abend anregen diese an die Tür zu kleben.
Ein extremes Wochenende
Ich war noch da als der Tablettendienst kam und alles lief gut.
Ich war froh und aufgeladen als ich sie verließ.
Samstag dann das erste Warnzeichen: Sie rief an und fragte wo das Bier wäre. Kristina hatte ihr einen Six-Pack gekauft und ich ihr noch zwei Flaschen mit gebracht. Und die sollten schon alle sein? Ich dachte sie würde sie einfach nicht sehen.
Sonntag dann der absolute Rückschlag: Ich komme hin und sie sitzt in der verqualmten Küche. Vor sich ein Glas mit Bier. In der Küche eine Menge Leergut und leider auch leere Flaschen von normalem Bier. Wahrscheinlich war Moi am Samstag bei ihr und hat sich nicht an die Hinweise gehalten. Ich hätte schreien können.
Meine Mutter verhielt sich sehr ähnlich zu früher als sie noch regelmäßig soff und ihre Tabletten nicht nahm. Tja, gesoffen hatte sie ja offensichtlich wieder. Acht leere altkoholfreie und noch weitere drei bis vier normale Biere. Und das Alles an zwei Abenden!
Spazieren bzw. runter gehen wollte sie nicht mehr. Angeblich war sie gestern schon unten (Bier kaufen??).
Zwischendurch verlangte sie dann ich solle einkaufen (genauer Bier kaufen) gehen. Auf den Hinweis das Sonntag sei bekam ich nur zur Antwort, dass die Wirtschaft schon Bier verkaufen würde.
Und später fand ich dann noch ihre Tabletten in der Pillendose. Also ein totaler Rückschlag!!
Ich bin gefrustet gegangen. Keine Einsicht von seiten meiner Mutter. Also habe ich Holz und Kohlen hoch geholt und bin gegangen bevor ich sie anschreie. Die Tablettendose habe ich mitgehen lassen. Beim nächsten Mal muss noch die andere mit. Dann kann sie da zumindest keine Tabletten mehr verstecken.
Und dann kam ihr Anfruf ob noch einer vorbei käme. Sie habe kein Bier. Da habe ich ein bischen die Fassung verloren und sie angeschrien.
Am liebsten würde ich alles hin schmeißen! Ich muss sie wohl voll gegen die Wand laufen lassen und dann ab ins Heim mit ihr - auch wenn ich das eigentlich nicht will.
Meine Optionen (die ich zur Zeit sehe):
- Ich schleppe sie zur Memoklinik und lasse feststellen wie schlimm es ist oder/und
- Ich lasse sie gegen die Wand laufen und rette von mir was zu retten geht
Auch wenn es hart klingen mag. Ich bete zur Zeit für meine Ma, dass sie stirbt bevor sie ins Heim muss.
Micha und ich haben überlegt diesen Sommer schon mal mit dem Ausräumen in der Eifel zu beginnen. Natürlich müssen wir das vorher mit meiner Ma besprechen. Auch wieder ein Gespräch auf das ich mich nicht freue.
Das größte Problem ist, das man keine verlässlichen Informatinonen von ihr mehr bekommt. Keine Ahnung ob sie selber am Samstag unten war und Bier holen (sie behauptet steif und fest sie wäre einkaufen gewesen) oder ob Moi uns boykotiert und ihr Bier mitgebracht hat.
Wenn sie nun wieder anfängt ihre Tabletten nicht zu nehmen und dafür von Bier zu leben ist es nur eine Frage der Zeit bis sie wieder im Krankenhaus landet.
So oder so hat mich dieser Sonntag gefrustet! Vielleicht gebe ich auch einfach zu schnell auf. Wie hieß es auf der Seite für Angehörige von Alkoholkranken: Nicht koabhängig werden und erst wenn jemand ganz unten ist und selber hoch will geht es aufwärts.
Ich weiß es einfach nicht. Aber so gehe ich vor die Hunde und das lasse ich nicht zu!
Es war ein extremes Wochenende: Freitag Höhenflug und Sonntag katastrophale Bruchlandung!
Freitag, 6. Februar 2009
Vorgeschichte
Sie ist gefallen, saß nur noch im Sessel rum und war teilweise ein bischen wirr.
Wir haben es auf den reichlichen Alkoholkonsum zurück geführt.
In Köln hat sie munter weiter gebechert, also haben wir auch solche Katastrophen wie den zweiten Weihnachtsfeiertag (kein Kuchen fertig, sie war überracht das wir kommen) und auch die Tatsache dass sie weder Datum noch Wochentag weiß aufs Saufen geschoben.
Doch dann kam der Tag der das Problem akut machte:
15.01.2009:
Als ich abends kurz bei meiner Ma reinschauen will liegt sie im Wohnzimmer verkrümmt auf dem Boden. Ihr linkes Auge ist aufgeschlagen, ihre Sprache undeutlich und sie kann nicht aufstehen.
Nach dem fünften erfolglosen Versuch auf zu stehen hole ich die Feuerwehr. Meine Ma ist wie ein kleines Kind - verwirrt, ängstlich, komisch. Da eine halbleere Cognac-Flasche rumsteht liegt der Verdacht nahe, dass sie ihre Tabletten nicht genommen und gesoffen hat.
Sie wird ins Krankenhaus (Franziskus) eingeliefert.
Aus unverständlichen Gründen wird sie von einem HNO untersucht.
Der will mir meine Ma, die kaum stehen kann und auch geistig ziemlich durch den Wind ist mitgeben!
Nach längerem Hin-und-Her und nachdem er gesehen hat dass meine Ma es kaum aus dem Behandlungszimmer bis auf den Flur schafft war er dann endlich bereit sie auf zu nehmen. Sie landet in einem Bett der internistischen Station.
Zunächst heitßt es sie würde nur 24 h Stunden zur Beobachtung (wegen Gehirnerschütterung) da bleiben.
Am nächsten Tag warte ich dann mit ihr zusammen auf den Arzt: Von morgens 8:30 Uhr bis abnds 16:30 Uhr. In dieser Zeit führen wir das exakt gleiche Gespräch gut sechmal.
In dieser Zeit glaube ich nicht, dass meine Ma noch mal in ihre Wohnung zurück kommt. Ich halte sie für einen kompletten Pflegefall.
In meiner Verzweifelung und Hilflosigkeit habe ich sogar darüber nachgedacht meinen Job auf Halbtags zu reduzieren und mich den Rest des Tages um meine Ma zu kümmern.
Mit mehreren Anläufen gelingt es mir, durchzusetzen dass meine Ma auf die Internistische verlegt und durchgecheckt wird.
Die Besuche bei ihr sind anstrengend und zermürbend da sie auch viel weint.
Der nächste heftige Tag war dann der
20.01.2009:
Es war immer die Rede davon dass meine Ma "Ende der Woche" entassen wird.
Und dann klingelt an diesem Dienstag um circa 10:00 Uhr mein Handy: "Ihre Mutter wird morgen entlassen. So gegen 14:00 Uhr"
Ich falle aus allen Wolken! Ich habe immer noch keine Idee wie es weiter gehen soll...
Als dann keine 10 Minuten später der soziale Dienst anruft reisst es mir endgültig den Boden unter den Füßen weg. Angeblich hat meine Ma Pflege im Krankenhaus benötigt. Die medizinische Beurteilung wäre noch nicht gemacht. Die Tante weiß auch nicht, dass meine Ma morgen entlassen werden soll. Sie gibt mir die Nummer vom Clarenbach damit ich da nach einer Tagespflege frage.
Beim Clarnbach sind sie nett und es wären auch noch Stellen frei.
Doch dann klingelt wieder das Telefon: Entwarnung, Pflege brauch meine Ma doch noch nicht.
Und am Nachmittag höre ich dann noch die Stimme eines Engels: Die Pflegeberatung ruft an und hilft: Sie besorgt meiner Ma schon mal einen Medikamentendienst.
Ach ja, zwischendurch rief auch noch eine Schwester an, die die Entlassungzeit auf kurz nach dem Mittagessen vorverlegt...
Abends ist Tina bei meiner Ma. Sie erzählt, dass sie die Wohnung schon geputzt hat. Super, brauch ich es nicht zu machen.
21.01.2009:
Morgens schnell rüber zu meiner Ma, auf Alkohol kontrollieren, Heizung und Ofen an machen damit es nachher nicht so kalt ist.
Dann los und Nachschlüssel, Wasser und Blumen besorgen. Alles in die Wohnung schaffen, nach Hause die große Tasche holen und ab zu meiner Ma ins Krankenhaus.
Gemeinsam warten wir dann auf den Abschlussbericht der Ärztin.
Dabei kam dann auch folgendes Gespräch zustande (es ging um das Treppenhochschaffen):
Kleine: Es ist ja auch fraglich ob mein Sohn kommt.
Ich: Ähhh, ich bin Dein Sohn.
Kleine: Ich meine Peter...
Ich: Ich bin Peter.
Kleine: Der Andere
Ich: ??????
Und später als wir am Tisch saßen (ihr Bett wurde schon wieder gebraucht):
Kleine: Hab ich eigentlich meine Mutter angerufen.
Ich: ??
Kleine: Besser nicht, die jammert immer nur rum.
Ich: Deine Mutter ist tod!
Kleine: Ach so.
Nach Hause haben wir es dann ohne Probleme geschafft. Der Pflegedienst kam dann auch wie verabredet, eine nette Frau.
Ohne weitere Probleme wurde dann die Medikamentenversorgung geregelt.
Nach den Gesprächen habe ich mir erst mal Literatur zur Demenz beschafft.
