Samstag war ich mit meiner Ma zum einkaufen verabredet.
Also bin ich Freitag noch schnell da vorbei, Sachen rüber bringen die wir noch aus der Krankenhauszeit zum Waschen da hatten und an Samstag erinnern.
Kaum nüchtern ist meine Ma auch wieder fit.
Samstag morgen konnte sie sich sogar daran erinnern (zumindest tat sie überzeugend so) dass wir verabredet waren.
Beim Einkaufen war schon im Rewe deutlich dass es für sie echt weit war.
Bis auf die kurze aber hefige Diskussion über das Kaufen oder nich Kaufen von Cognac (ich habe mich dank Sturheit durch gestzt) war es aber problemlos.
Hoffnungslos ist die Aussicht nur deshalb weil meine Ma meinte sie wolle mit dem Saufen nicht aufhören - und dann kann ich definitiv nichts machen.
Immerhin hat sie nochmals dem Besuch der Memo-Ambulanz und der Abklärung zu gestimmt. Nun muss ich nur endlich mal schauen wo die Kliniken sind, eine auswählen und einen Termin machen.
Am Samstag wurde aber auch klar, dass mir noch ein schweres Gespräch bevorsteht: Sie sprach wieder davon dass sie sich auf den Sommer freut wenn sie in der Eifel ist.
Und genau daraus wird nach meiner Einschätzung nichts mehr: Ich bezweifele dass wir einen Medikamentendienst organisiert bekommen. Und dort wäre sie dann auch mit dem Einkaufen komplett auf die Nachbarn angewiesen; bei der Vorstellung meiner Ma hinter dem Steuer grusselt es mich nämlich endgültig.
Notfalls melde ich das Auto ab!
Mal sehen wie es weiter geht. Zur Zeit fahre ich eine Politik des Selbstschutzes und des Verdrängens: Ich melde mich wie früher nur Samstags und Mittwochs. Auf keinen Fall Donnerstags!
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